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Als hätte Vanessas Mutter in die Zukunft vorausgeschaut, benannte sie ihre Tochter nach der damals mit dem Titel „Joe le taxi“ berühmt gewordenen französischen Sängerin Vanessa Paradis. Musik spielte schon früh eine Rolle in ihrem Leben: Sie lernte mit sechs Jahren Klavier spielen und trat im Schulchor als Frontsängerin auf, wo sie in dieser Rolle auch die erste CD-Aufnahme miterlebte.

Mit 15 Jahren erhielt sie ein Stipendium vom DAAD für die Absolvierung eines Schuljahrs an einem französischen Lycée. Dieses Schuljahr in der Stadt Lille legte den Grundstein für Vanessas Liebe zur französischen Sprache.

Nach dem Abitur begann sie ein Studium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in den Fächern Musikwissenschaft und Musikpraxis (Schwerpunktfach Klavier bei Prof. Bettina Bruhn, Nebenfach Gesang). Wieder zog es sie nach zwei Jahren nach Frankreich – dieses Mal für ein Erasmusjahr nach Paris. Hier studierte sie „Musique et Musicologie“ an der Sorbonne IV. In dieser Zeit lernte sie den Gitarristen Nicolas Hénot kennen, der sie mit dem Repertoire von Georges Brassens vertraut machte. Die poetischen, hochintellektuellen und dennoch derb-ironischen Texte dieses Chansonniers haben es ihr seither besonders angetan.

Zurück in Weimar wechselte Vanessa vom klassischen Gesangunterricht zum Jazz- und Pop-Gesangunterricht bei Prof. Clemens Tiburtius, der bereitwillig ihrem Wunsch nachkam, mit ihr an französischen Chansons zu arbeiten. Für ihren Master of Music wechselte sie anschließend zur Royal Holloway University of London. Auch hier erhielt sie Chanson-Einzelunterricht, dieses Mal vom bretonischen Sänger Gwendal Moële.

Noch während ihres Studiums kam Vanessa die Idee, eine eigene Chanson-Band zu gründen und das Repertoire der berühmten Chansonniers und Chansonnières wiederzubeleben, das in Deutschland zwar häufig bekannt und beliebt ist, das aber viel zu oft eine Nischenexistenz führt.

2016 war es dann soweit: Ironipation begann mit dem Proben und hatte sogleich im selben Jahr einen ersten Auftritt in der Sky-Bar Dresden. Seitdem singt, summt, pfeift, moderiert und pianiert Vanessa in diesem Trio.